Young Nudist Picture Jung und Frei Magazine 106

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Title: Young Nudist Picture Jung und Frei Magazine 106
Number: 106
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Kinder und Jugendliche werden immer später selbständig, das hat die niederkindische Forscherin Lia Karsten herausgefunden. Sie nennt sich „Sozialgeographin” (was es heutzutage alles gibt!) und hat eine Arbeit mit dem Thema „Kinder und städtisches Lebensumfeld” veröffentlicht, die auch in den Medien der europäischen Nachbarländer große Beachtung fand.
Sie wies darin zum ersten Mal anhand von statistischem Material nach, daß immer weniger Kinder draußen vor dem Elternhaus allein spielen. Früher ließen Eltern ihre vier- bis fünfjährigen Sprößlinge einfach vor oder hinter dem Haus spielen, heute sind die Kinder die man allein draußen antrifft, im Durchschnitt erheblich älter Sind die Eltern wachsamer geworden, „behüten” sie ihre Kinder mehr als früher? Das ist nur ein möglicher Grund. Früher waren die Familien allgemein größer Wer 7 oder 8 Kinder zu versorgen hatte, war froh, wenn ein Teil davon zum Spielen nach draußen ging. Das war auch ungefährlicher als heute: der Straßenverkehr war nicht so dicht, und die Kriminalitätsrate war nicht so hoch. Vor beidem haben die Eltern heute Angst: in Großbritannien werden zum Beispiel neun von zehn Kindern von ihren Eltern zur Schule gebracht und wieder abgeholt. Haben die Eltern also mehr Zeit für ihr Kind? Oberflächlich betrachtet könnte man das daraus ableiten, daß die Familien heute kleiner sind und die Eltern sich einem oder zwei Kindern naturgemäß mehr widmen können als einer großen Kinderschar Außerdem werden viele anstrengende Hausarbeiten, die die Mütter erledigen unten mußten, heute von Maschinen getan, und Vaters Arbeitszeit ist allgemein auch kürzer geworden (wenn er überhaupt Arbeit hat).

Aber da ist auch das Bedürfnis der Eltern nach Selbstverwirklichung. Hobbies, Sport und Gespräche sollen nicht zu kurz kommen. Also sorgt man dafür daß die Kinder „Programm” haben: die Kleinen sind in Krabbelgruppen oder im Kindergarten, und nachmittags sitzen sie schon vor dem Fernseher und lassen sich keine Folge der „Sesamstraße” entgehen. Größere Kinder haben nach der Schule Flötenunterricht, Ballettstunden, Nachhilfeunterricht oder spielen Fußball im Verein (,Wer holt die Kinder von der Straße?” brüsten sich zur Zeit bundesweit die Sportvereine in einer gemeinsamen Werbekampagne). Für viele Kinder bleibt überhaupt keine Freizeit mehr um „auf der Straße” zu spielen – das heißt, um selbständig, allein oder mit Freunden, die eigene Umgebung zu erkunden, Abenteuer in verwilderten Gärten oder auf Baugrundstücken, am Teich oder im Stadtpark zu erleben. Die Straße, die Nachbarschaft – das ist ein Erlebnisraum, den Kinder heute oft nur noch vom Rücksitz des Autos ihrer Eltern aus sehen. Flüchtig wird der Nachbar gegrüßt, wenn man ihn überhaupt kennt. Kinder in der Großstadt vereinzeln immer mehr Die Folge: wenn sie sich dann vom Elternhaus „abnabeln”, brauchen sie eine Ersatzfamilie. „Gangs” und „Kinderbanden” entstehen – und so hilft das Verhalten des Elternhauses gerade die Kriminalität zu schaffen, vor der es die Kinder bewahren will. Kinder von Naturisten wachsen anders auf Am Wochenende auf überschaubarem Gelände, wohl behütet und doch sich selbst überlassen, entwickeln sie ein gesundes Maß an Zusammengehörigkeitsgefühl. Vielleicht sollte Frau Karsten öfter unsere Zeitschrift lesen – viele ihrer Argumente hätte sie bereits seit Jahren auf unseren Seiten finden können, und vielleicht wäre es ihr gelungen, den Eltern Empfehlungen zu geben, wie wir sie für Kinder und Jugendliche schon lange anbieten.

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