Vintage Nudist Magazine Photos Jung und Frei 108

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Title: Magazines Nude Jung und Frei Pics Nummer 108
Number: 108
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Ein Freund, ein Fregind!

Lange hat man nichts mehr voneinander gehört. Allmählich fragt man sich: was ist denn aus dem geworden, oder aus der? In der heutigen Zeit ist jeder mit sich selbst bescbüftigt. und es ist oft dem Zufall überlassen, daß man sich über den Weg läuft. Freunde, mit denen man gleiche Interessen hat, die derselben Clique oder demselben Verein angehören, sieht man natürlich öfter doch kaum wohnt man ein paar Kilometer weit auseinander verliert man sich schon aus den Augen.

Und: Aus den Augen, aus dem Sinn, lautet ein Sprichwort. Wie kommt das, gerade beute, wo wir alle Möglichkeiten der Kommunikation haben? Es gibt Telefon, Telefax und zur Zeit immer noch die Post. Reisen. die früher ganze Tage in Anspruch genommen haben, sind heute in einer Stunde mit dem Auto (oder oft in der halben Zeit mit der S-Bahn) zu schaffen.
Aber die Zeit wird immer schneller Sie NW1 uns davon. Für immer weniger Geld müssen wir immer nehr arbeiten, und wer arbeitslos ist, der bat den Terminkalender erst recht randvoll, weil er sich in dieser oder jener Umweltschutzgruppe, im Laientheater oder in einer kulturellen Initiative engagiert (insofern ist die wachsende Arbeitslosigkeit von linmeilser gesellschaftlicher Bedeutung – das sollten die Soziologen mal untersuchen). Wir haben keine Zeit mehr preinander Nicht einmal pr uns selbst. Wir schreiben Brieji! und werden
nervös, wenn wir nicht am nächsten Tag die Antwort haben. Ist der Brief vielleicht fehlgeleitet oder in einer Sortiermaschine zerfetzt worden? Oder hat der Empfänger ihn bekommen und ist aus irgendwelchen Gründen sauer? Hat er die Adresse gewechselt und sich nicht umgemeldet? je länger die Antwort (uff sich warten läßt, desto unsicherer sind uir Und vielleicht sind wir auch ärgerlich. So ein Betrüget; denken wir – der will nur die Sondermarken behalten, die ich auf den Umschlag geklebt hatte, und will nichts dafür tun. Oder ist ihm etwas passiert? Na, dann hätte er sich doch melden können, denken wir.
Und dann, eines Tages, kommt Post – von ihm, dem Vermißten. „Entschuldige”, schreibt et; „ich habe Dich nicht vergessen, aber ich hatte so viel uni die Ohren – Du weißt ja, wie das ist.” Und dann kommt eine Liste der Ereignisse, die ihm die Zeit haben knapp werden lassen. Lieber Himmel, und dann nimmt er sich jetzt die Zeit, ausgerechnet mir einen Brief zu schreiben? Bei diesem Gedanken sind wir ganz stolz und glücklich. Er ist eben doch ein Freund, ein guter Freund. Er bat an uns gedacht. Und dankbar wie wir. sind, nehmen wir uns immer wieder vor ihm endlich zu antworten, schieben diesen Brief aber vor uns her weil wir einfach nicht dazu kommen. Bis uns das schlechte Gewissen zur Last wird und wir uns dieser entledigen müssen. Und er bekommt unseren Brief und denkt: „Aha, ein Freund – also doch!”

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