Nudist Young Family Sonnenfreunde Sonderheft Magazines 232, 235, 237, 238

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Nudist Young Family Sonnenfreunde Sonderheft Magazines 232, 235, 237, 238

Nudist Young Family Sonnenfreunde Sonderheft Magazines 232, 235, 237, 238

Title: Nudist Young Family Sonnenfreunde Sonderheft Magazines 232, 235, 237, 238
Numbers: 232, 235, 237, 238
Format: .JPG
Size: 389.8 MB

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Nudist Young Family Sonnenfreunde Sonderheft Magazines

KINDER ERINNERN SICH:
Wie soll man einem, Kind erklären, daß die sonst so hochgepriesene „frische Luft” plötzlich mit unsichtbaren, todbringenden Partikeln durchsetzt ist? Vor zehn Jahren standen Millionen Eltern in Europa vor dieser Aufgabe. Denn da hatte sich in der fernen Ukraine ein Super-Gau ereignet…

Nie wieder Tschernobyl!

Die ersten Maiwochenenden anno 1986 waren gekennzeichnet durch ein Wetter wie aus einem oberbayerischen Werbeprospekt: weißblauer Himmel, strahlender Sonnenschein. 25 Grad Wärme. Die Straßencafes machten guten Umsätze, die ersten Freibäder eröffneten die Saison. Kinder tobten auf den Liegewiesen, dazwischen wälzten sich spielende Hunde, im Münchener Englischen Garten zeigten sich die ersten Halb- oder Ganznackten. Mit einem Wort: die Menschen inhalierten in vollen Zügen den ausbrechenden Frühling. Die Atomwolke, ausgewaschen und weggeweht, hatte scheinbar scheinbar schon nach allerkürzester Zeit ihren anfänglichen Schrecken verloren. Und immer wieder die beruhigenden stereotypen Radiomeldungen: „Die Strahlenwerte gehen bundesweit zurück oder bleiben stabil.”

Super-Gau – alles halb so schlimm?

Das Grauen kommt, wie immer, leise daher. Und in der offiziellen Version hört es sich an wie ein Beipackzettel: Das Schlimmste wird mit der Medizin „Alles halb so schlimm” verabreicht. Doch Montag, 5. Mai, schlägt die Sorglosigkeit der Bundesbürger in Angst und Mißtrauen um. Der Sonnenschein trügt. Plötzlich heißt es, der Boden sei verseucht. Mit Waschen sei es beim Freilandgemüse nicht mehr getan, man solle es am besten gar nicht essen. Plötzlich müssen die Kinder nach dem Spielen im Freien — an der
„frischen Luft” — geduscht werden, dürfen nicht mit Schuhen in die Wohnung gehen, sollen bei Regen zu Hause bleiben. Das Vieh muß von der Weide, heißt es, und Sandkästen bitte meiden, keinen Rasen mähen, sich nicht auf Wiesen legen. Und die Freibäder schließen wieder.
Die Atomwolke aus dem geschmolzenen Reaktorkern in Tschernobyl hinterläßt eine teuflische radioaktive Schneise auf deutschem Boden. Katastrophenstimmung macht sich breit. Furcht vor der Zukunft und Furcht vor den Folgen der ersten Tage, als man die Angst vor der radioaktiven Luft mangels Information verdrängt hatte.
Besorgte Familienväter und verängstige Mütter bombardieren die staatlichen Stellen und die Medien mit Anrufen. Tenor: „Mein achtzehn Monate alter Sohn hat bis zum Sonntag im Garten gespielt, wo kann ich ihn messen lassen? Wie hoch ist denn bei uns in Bad Tölz die Bodenbelastung? Was ist denn nun eigentlich los mit der Erde…?”
Um solche Fragen wenigstens teilweise beantworten zu können, beschließen Politiker, Wissenschaftler und Medien.

Vera, 13: „Wenn sie Werte messen und die sind hundertmal so hoch wie sonst, dann müßten wir doch längst tot sein. Da stimmt doch was nicht! Und wieso sind die Grenzwerte so hoch, daß das verseuchte Zeug trotzdem verwendet werden darf?”

AUS DER WELT DER FKK-JUGEND

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