Fkk Jung und Frei Nude Magazine Nummer 112

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Fkk Jung und Frei Nude Magazine Nummer 112

Fkk Jung und Frei Nude Magazine Nummer 112

Title: Fkk Jung und Frei Nude Magazine Nummer 112
Number: 112
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Fkk Jung und Frei Nude Magazine Nummer 112

Karte ohne Bild (Venedig bei Nacht” geschickt und die gleiche aus Rom mitgebracht hat, kann es sich nur um Vetter Rene handeln. Tante Marianne ist im Urlaub immer einsam. Sie will sich irgendwen angeln, schafft es aber nie. Deshalb ist die Karte mit dein traurig blickenden Dackel garantiert von ihr und sie erwartet überschwenglichen Dank – nicht vergessen!
Antoine arbeitet bei der Bank und sitzt mittags mit dem Handy Cafe. Seine Wohnung ist so von Designern gestylt wie er selbst. Deshalb schickt er teure Schwarzweiß-Postkarten mit ausgefallenen Motiven. Die müssen wir einrahmen und mindestens so lange an der Wand hängen lassen, bis er sie bei seinem nächsten Besuch gesehen hat.
Ausgesprochene Geizkragen sind leicht zu erkennen. Zum Beispiel Oma Maximiliane: als sie in die Dominikanische Republik (auch Mallorca der Karibik genannt) flog, bekam sie von der Fluggesellschaft kostenlose Postkarten gestellt, die auch ohne Porto befördert wurden. Also erhielt jeder in der Familie die gleiche Karte mit einem Flugzug über den Wolken darauf.
Dann sind da die Typen, die grundsätzlich nur Karten kaufen, auf denen ihre Unterkunft zu sehen ist. Sie machen ein Kreuz darauf und schreiben: Hier wohne ich. Auf der Rückseite sind die Hotel- und Gaststättenpreise genannt, eventuell ist noch die Aussicht detailliert beschrieben. Klar: Onkel Richard ist Finanzbeamter und auch zu Hause sehr pingelig. Ganz anders Onkel Hans, der mit dem kurzen roten Bart und der Nickelbrille. Er ist aktiv bei den Grünen (etwa seit 1968), ernährt sich vegetarisch, ist von Beruf Geschichtslehrer und geht auf die Fünfzig zu. Da er uns an seinen Bildungsreisen Anteil nehmen lassen will, schickt er uns nur Karten von kunsthistorisch bedeutsamen Gebäuden. Tante Ilona ist ziemlich träge. Sie will Urlaub machen und sonst nichts, und deshalb macht sie sich auch keine Mühe mit dem Aussuchen der Ansichtskarte. Sie kauft einen Stapel Postkarten mit vielen winzigkleinen Fotos, die den ganzen Urlaubsort auf einmal zeigen, so daß man nichts mehr erkennt. Auf der Rückseite steht: „Viele Grüße aus…” (das ist der Stempel, den ich ihr letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt habe), und dann ihr Name.
Schwester Gabriele ist Vorsitzende des Diakonischen Vereins und des örtlichen Missionswerks. Sie hat auf ihren Reisen immer Karten dabei, mit denen irgendwelche Hilfsorganisationen unterstützt werden, von Unicef bis zur LepraHilfe, und immer sind niedliche kraushaarige und braunhäutige Kinder darauf denen sie auf ihrem Kurztrip nach Dänemark garantiert nie begegnet ist. Wenn sie heimkommt, hat sie wiederum einen Stapel Karten bei sich, die wir ihr abkaufen müssen: zehn Prozent des Erlöses sind schließlich Spende für irgend etwas. Es ist also ganz einfach, eineflanonyme Karte zuzuordnen man muß nur seine Mitmenschen ein wenig kennen.

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